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Sei Du selbst der Wandel

Sei Du selbst der Wandel

Die Sonne und die Welt,

es ist Zeit, dass alles stillhält.

und sich besinnt,

wer hier eigentlich gewinnt.

 

Die Sonne und alle Sterne,

sind sie noch so in weiter Ferne,

würden wir sie öfters betrachten,

wir sie als selbstverständlich erachten.

 

Die Sonne und der Mond,

weder Frau noch Mann bleibt verschont,

wenn wir nichts ändern,

wird die Welt sich gegen uns wenden.

 

Die Sonne und jedes Wesen der Erde,

ob Menschen oder Pferde,

wir sind Gast in dieser Dimension

und verbreiten negative Emission.

 

Die Sonne und ich,

besinne mich,

ihr Anblick macht mich glücklich,

ebenso dich.

 

Die Sonne, das Universum, jedes winzige Teilchen,

nichts wird weichen,

bis wir es wagen

einen neuen Weg einzuschlagen.

 

09.2019

Wenn ich abends draussen sitze, schaue ich oft die aufgehenden Sterne an, nachdem die Dämmerung eingeschlagen hat.

Fragen über Fragen türmen sich dann in meinem Kopf. Vor allem aber immer wieder die eine: wo will diese Gesellschaft uns eigentlich hinführen? Druck und Stress sind mittlerweile alltäglich, nicht nur im Erwachsenenalter, nein es beginnt schon als Kind.

Ich hatte eine schöne Kindheit, doch auch ich habe früh den Druck der Gesellschaft zu spüren bekommen, was sich rasch gesundheitlich bemerkbar machte. Damit bin ich ganz klar nicht die Einzige. Ich hege sogar die  Befürchtung, dass es heute noch schlimmer ist als zu meiner Schulzeit.

Doch wird man dann erwachsen, wird es gewiss nicht besser, nein, der Druck steigt weiter. Bei jedem und ich meine bei jedem in dieser Leistungsgesellschaft. Doch was ist den Leistung? 8 Stunden oder noch mehr am Tag zu arbeiten, abends müde ins Bett zu steigen, keine Energie mehr aufzubringen, um am eigentlichen Leben teilzunehmen? 8 Stunden in etwas zu investieren, was einem persönlich zum Grossteil nicht wirklich was bringt? 8 Stunden Leistung erbringen, die qualitativ hochwertig ist durchs Band? HALLO aufwachen!!! Wir sind keine Maschinen. Wir sind Menschen, die hungrig, müde und ausgelaugt werden.

Ich hoffe Du verstehst mich nicht falsch. Ja, arbeiten muss sein, arbeiten soll sein, aber eigentlich sollte arbeiten ein Dürfen sein. Doch wenn Du nicht den richtigen Job hast, und leider haben den wohl die wenigsten, rackerst Du Dich ab, grösstenteils ohne grosse Errungenschaften daraus zu ziehen. Dass ich ab und zu Arbeiten verrichten muss, die mir nichts so passen, ist ja ganz okay, aber dauernd etwas zu tun, was einem nicht wirklich Freude bereitet, wo man sich nicht erfüllt fühlt, wie soll da denn die Leistung für mich stimmen? Ja womöglich bin ich gerade etwas pessimistisch. Doch wenn ich daran denke, ich habe mal den Beruf der Pharma-Assistentin erlernt. Heute würde ich nicht mehr in einer Apotheke arbeiten wollen, vor allem weil man sich die Zeit nicht mehr nehmen darf für den Kunden. Ich wollte diesen Beruf ausüben, weil ich Menschen helfen will. Doch erstens passt die Schulmedizin nicht mehr zu mir und zweitens, ganz ehrlich, wenn ich dann mal schon Kunden habe, die sich auch wirklich beraten lassen wollen, dann darf ich nicht zu viel Zeit investieren, wenn sich daraus keinen Verkauf ergibt, der genug Profit einbringt. Auch dort geht es nur noch um eines, meine Leistung, die wiederum Geld einbringt. Und ich glaube das ist der springende Punkt.

GELD! Alle wollen es. Doch was bringt einem Geld? Man kann sich vieles kaufen klar, doch wie man so schön sagt, Liebe & Glück kann man mit keinem Geld der Welt kaufen!

 

Dies führt in meinen Gedankengängen immer wieder zu einer Frage. Nachdem ich mich darüber aufrege, dass man Geld eben braucht, aber Geld ja nicht alles ist, frage ich mich, was wenn wir kein Geld hätten, was wenn wir geben und nehmen würden im Masse, denn genug hat es gewiss ja für alle. Also zu meiner Frage, die, zu der eigentlich all meine Überlegungen führen, sei es ob ich an Geld denke, an die Leistungsgesellschaft oder an was ich mal werden will, was ich in dieser Welt hinterlassen will. Die Frage lautet: was ist der Sinn des Lebens? Nun denn, ich denke jeder hat darauf eine andere Antwort, aber meine ist ganz klar nicht Geld verdienen.

Ich will etwas in meinem Leben erreichen, dazulernen, mich entwickeln, Fehler machen, um daraus meine Erfahrungen zu ziehen, aber alles immer so, wie es für mich stimmt. Denn geht es in meinem Leben nicht etwa um mich? In Deinem Leben sollte es um Dich gehen. Ich pflege immer zu sagen, in jedem Leben mag es viele Nebenrollen geben, doch die Hauptrolle, sollte man schon selbst spielen. Die Hauptrolle in Deinem Leben bist also Du, in meinem bin ich es . Und wenn ich mache, was ich will, erfülle ich dann nicht auch einen Sinn?

 

So vieles möchte ich im Leben verändern, auf der Erde, für die Menschen, die Tiere, die Natur, ja für uns alle. Doch wie stelle ich das nur an? Und damit bin ich nicht die Einzige, es gibt so viele, ja eigentlich die Meisten, die ich kenne, die etwas nachhaltig verändern wollen. Doch warum eigentlich? Weil wir unzufrieden sind, wie die Welt ist.

Ein sehr weisser man sprach einst die Worte: "Sei Du selbst der Wandel, denn Du in der Welt sehen willst." Ja, Gandhis Worte. Wenn wir unzufrieden mit der Welt sind, und dies ändern wollen, sollten wir bei uns selbst anfangen. Wir selbst sollten der Wandel sein vom unglücklichen Menschen in ein glückliches, zufriedenes, erfülltes Wesen. Wir wollen der Wandel sein und der Wandel beginnt jeden Tag, er ist allgegenwärtig, also schnapp Dir diese Chance und sei der Wandel.

 

Was Dir in der Welt nicht gefällt, tue selbst nicht. Was Dich in der Welt stört, lass bleiben.

Was Du in der Welt nicht sehen willst, füge keinem anderen zu. Wenn sich jeder daran halten würde und eben auch an das Gegenteil, wie Du es haben möchtest, tue es; was Du hören möchtest, sprich; was Du nehmen möchtest, gib; dann, ja dann wär die Welt ein zarter Hauch von Liebe.

 

Ja, mir geht viel durch den Kopf und nicht auf alles mag ich eine Antwort finden, doch denn Plan zu verfolgen, selbst der Wandel zu sein, erscheint mir als ein schöner Gedanke, der wahr werden wird. Ich bin bereit an mir zu arbeiten, ich bin bereit zu lernen und vor allem bereit zu geben.

In diesem Sinne hoffe ich, auch Dir etwas mitgeben zu können mit diesen Zeilen:

 

Der Wandel vollbracht, wenn jeder Einzelne erwacht.

Der Wandel vollzogen, wenn keiner sich selbst belogen.

Der Wandel vollendet, wenn jeder Liebe spendet.

Doch der Wandel beginnt, einzig und allein mit jedem, der gleichgesinnt.

 

Deine Shi'Naa

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